Blog über… Ach was, lesen sie selbst!

Der Durchschnittsösterreicher kann einem schon leid tun – ja wirklich! Sowieso wenn er Rapid-Fan ist, aber noch mehr wenn er keiner ist. Einziger Ausweg dürfte wohl sein, die Medienlandschaft konsequent zu ignorieren. Da dies dem 08/15-Ösi wahrscheinlich jedoch zu schwer fällt, blüht ihm das selbe Schicksal wie es deren Kindern beim „Die Simpsons“-Schauen ergeht – Es folgt langsame, allerdings stättige Verdummung (ah… da lesen sie’s: „Verdummung“ ist gar kein richtiges Wort – ein erstes Anzeichen allgemeiner Verdummung… ups, schon wieder!) die das derzeitige Intelligentsniveau in diversen Foren erklären würden…

Um zum Thema des Blogs zu sprinten muss ich – bereits zum zweiten Mal hintereinander – dem Standard auf die Finger klopfen. Denn neuerlich entpuppt sich ein von außen harmlos klingender Blog, diesmal wurde der Name „Die Lust des Österreichers nach Europa“ missbraucht, als gnadenloses Red-Bull-Salzburg-Bashing, während die Grün-Weißen in den Himmel gehoben werden. Ein Artikel der seines Titels zufolge klar die Euro-League-Gruppenphase befasst wird so etwa mit den Worten

„So verrückt ist Fußball“, sagte Salzburgs Trainer Huub Stevens am Sonntagabend im Hanappi-Stadion. Und der Niederländer meinte tatsächlich den österreichischen Kick. Er bilanzierte das 2:2 gegen Rapid, gestand eine Unterlegenheit ein („Nach einer halben Stunde hätten die 4:0 führen können“), bejammerte nicht wirklich die Tatsache, dass ein 2:0-Vorsprung vergeigt wurde. „Über diese verrückte Partie könnte ich stundenlang erzählen, aber dazu fehlt die Zeit.“

Dass vor Allem das fett verhorgehobene unobjektives Zeugs ist, brauche ich wohl gar nicht erst erwähnen, obwohl ich es eigentlich gerade getan hab. Übrigens: Gerade eben wollte ich sagen, dass der Autor des Standard-Artikels – Christian Hackl – ein armer Tropf ist, aber keine Panik – ich habs ja nicht getan 😉

Artikel stammt vom: 15. September 2009 – 15:46 Uhr

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