Blog über Zufriedenheit, Enttäuschung meinerseits und den letzten Funken Hoffnung

Des einen Freud, des anderen Leid, des wiederum anderen Freud – so könnte man den Kartenverkauf im Hause Kleßheim Red-Bull-Arena passend bilanzieren. „Des einen Freud“ trifft nämlich auf einen Insider der RBS-Family zu, der in einer Aussendung verlautbarte, dass man mit – zu diesem Zeitpunkt – 8.000 verkauften EL-Abo-Karten „in der Erwartungshaltung“ liege und er noch auf eine bessere Entwicklung hoffe. Weiters zeigte er sich „zufrieden“, da man mit einem „nahezu religiösem Kult wie Rapid Wien es ist, nie und nimmer mithalten“ könne.

Weit weniger rosig – womit wir bereits bei „des anderen Leid“ angelangt sind – sehe ich die Situation! Derzeit verkaufte 9.300 Abonnements sind für die hochmoderne Red-Bull-Arena und Europa-Feeling gegen Lazio, Villareal und Levski Sofia einfach zu wenig – ganz ehrlich! Dass man nicht – wie Anhänger der Grün-Weißen Sekte – das Happel-Stadion füllen kann, ist logisch und mir ehrlich gesagt sogar ganz recht, aber die 10.000er Marke – selbst wenn man den Bullen-Fans zugute halten muss dass das erste Heimspiel erst am 1. Oktober stattfindet – wäre allemal drinn gewesen. Auch wenn viele RBSler wohl noch auf die Freigabe der Einzeltickets (ob sie jetzt kommen oder nicht weiß ich nicht) warten, könnte man doch wenigstens mit den Austrianern gleichziehen – bekanntlich ja kein wirklicher Fanmagnet!

Und um die Reihe der Phrasen zu komplettieren ist schlussendlich noch „des wiederum anderen Freud“ an der Reihe und dass diese in Grün-Weißen Leiberln nackt (Achtung Falle) auf der West tanzen und diverse Foren mit „Red Bull Salzburg ist ein Kasperl-/Retortenverein und hat keine Fans!“ zubashen.

Artikel stammt vom: 16. September 2009  15:35 Uhr

Advertisements