Blog-Eintrag nach (also auch vor) dem Spiel

Zwecks Gaudi und Tra-Ra wird der Didi den in München arbeitenden Alaba wohl nicht einberufen. Nein, er dürfte doch einen Grund dafür haben. Dass dieser populistischen Hintergrund habe, dementierte der Teamchef im ‚Sport am Sonntag‘-Interview scharf, doch irgendeine Begründung sollte es doch geben. Denn Einberufungen zwecks Zeitvertreib kann sich selbst eine alte Fußball-Großmacht wie Österreich eine ist nicht leisten. Doch es darf Entwarnung gegeben werden: Es liegt nahe, dass man den germanischen Nachbarn den „Juwel“ David Alaba quasi vor der Nase wegschnappen will – Immerhin sind die Deutschen (angeblich) an seiner Einbürgerung interessiert!

In diesem Fall kann und wird Herrn Constantini kein Vorwurft gemacht werden. Wesentlich geteilter sind die Meinungen in der umstrittenen ‚Causa Ivanschitz‘, welche – wie es der Name bereits erahnen lässt – sich hauptsächlich zwischen dem Mainz-Legionär und dem Tiroler an der ÖFB-Front abspielt(e). Leichte Anteilnahme hatten aber auch Peischl, der der Meinung war Ivanschitz‘ Tore wären allesamt durchschnittlich und aus kapitalen Fehlern des Gegners entstanden, und natürlich auch die Rot-Weiß-Roten Medien – vereinzelt gar die Deutschen. Zuletzt legte, da sich Journalisten ohnehin keine Hoffnung mehr auf Auskunft von Constantini machen konnten, sich etwas sprichtwörtliches Gras über die Angelegenheit, doch das heute verlautbarte Ranking des ‚Kicker‘ bringt Didi erneut in Bedrängnis. Das deutsche Fachmagazin verlieh dem Neo-Mainzer nämlich die Bestnote „Volltreffer“ – die selbe Ehre wurde nur fünf weiteren Neuzugängen zuteil.

Meine Meinung zur ‚Causa Ivanschitz‘: Constantini darf, kann und muss einberufen wen er möchte, aber das Rückgrat die wahren Gründe zu nennen sollte man dann schon haben. Vor Allem weil sich der Tiroler ja oft als das Grade Mandl manifestiert.

Artikel stammt vom: 12. Oktober 2009 – 18:23 Uhr

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