Ein Pacult dreht durch, ein Reporter kann’s nicht glauben. Peter Pacult scherrt der Herbstmeistertitel anscheinend nix, im Nachhinein sah es aber doch anders aus. Der Blog-Eintrag soll Klarheit schaffen.

Es schien lustig zu werden. Einem lässigen Interview schien der reportierende Sky-Reporter entgegen zu sehen. Matthias Folkmann war der Fragende, Peter Pacult durfte Rede und Antwort stehen. Nicht abzusehen war, was folgen sollte. Zwar kündigte Pacult sein Unheil an – „Jetzt kannst die glei anhalten“, sagte er bereits bevor die Kameras am Laufen waren -, aber genutzt hat’s wenig. Am Ende waren die Medien die Kasperln, Folkmann ein Fähnchen und die Aussage sowieso eine Blödheit.

Dass Kritik an den Medien geübt werden muss und darf, ist klar, aber Herrn Folkmann unter der Gürtellinie geht selbst für einen Wiener zu weit – Vor Allem in Anbetracht dessen, dass Pacult selbst verantwortlich ist, für sein Schicksal. Oftmals hat der Rapid-Coach betont, dass der Herbstmeistertitel egal ist, heute war er urplötzlich aller Ehren wert. Natürlich ist es auch nicht förderlich, selbst bei Spielem wie dem 7:0 in Salzburg einen Fotz (wienerisch für trauriges Gesicht, Anm.) zu ziehen, als hätte er wochenlang nur Regen gesehen. Zu beschreiben ist das Ganze schwer, deshalb lasse ich die bewegten Bilder Worte sprechen:

Link zum „Legendären Pacult Interview“ -> http://www.youtube.com/watch?v=RJz_Ofrddhc

Das von Pacult gebrauchte Wort „grenzenswert“ kennt der Duden übrigens nicht – nicht einmal der wienerische.

Artikel stammt vom: 7. Dezember 2009 – 20:36 Uhr

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