Roman Wallner ist, entgegen der Ankündigung seines Präsidenten Reichel, doch verkäuflich. Der österreichische Nationalspieler ist mit dem heutigen Tage Mitglied von Red Bull Salzburg, er soll im Zeitraum bis 2012 als Konterstürmer fungieren

Das Bestreben, von Österreich zu sein
Es möge noch einer sagen, in Salzburg hätte der gemeine Österreicher keine Chance. Denn mit Marc Janko und Roman Wallner wird alleine die vorderste Front schon mit zwei Inländern besetzt, nicht das Salzburg keine Tchoyi’s oder sonstige Nicht-Wallners hätte, aber der Anteil heimischer Spiel ist seit geraumer Zeit bestrebt, eifrig zu wachsen.

Und er kommt doch
Roman Wallner hat also unterschrieben, für LASK-Präsident Reichel vor Tagen noch öffentlich als undenkbar erklärt. Doch Blätter des Fußballs neigen dazu, sich möglichst rasch zu wenden – und das nicht nur, wenn der Arbeitgeber zufällig auf Red Bull Salzburg hört, sich als solches schmipft oder als dasjenige seine Spiele austrägt.
Der relativ klein gewachsene Wallner, von Krankl einstmals als groß genug betrachtet von ganz Europa beneidet zu werden, wird wohl nicht den gesamten Kontinent erzittern lassen, doch das täglich Brot, Spiele gegen den KSV Superfund und Konsorten, weiß er aufzumischen. Das beweisen mitunter 14 Treffer und die virtuelle Torjägerkrone.

Warum Beiersdorfer Head und Stevens Trainer geworden ist
Die Frage nach dem Wieso wird sich Dietmar Beiersdorfer wohl oder übel gestellt haben, er wäre kein Head of Global Soccer, hätte er es nicht getan. Vermutlich wird er sie in Übereinkunft mit Huub Stevens gestellt und beantwortet haben, die beiden sind seit dem gleichzeitigem Aufenthalt beim Hamburger SV per Du.
Stevens scheint Wallner also zu mögen, doch er liebt sein 4-1-4-1. Angesichts des stockenden Motors in der Liga, wird man sich im Hause Fuschl jedoch entschlossen haben, den Sechser in der Liga zuweilen ein Päuschen zu gönnen und stattdessen die Neuverpflichtung knapp hinter Janko laufen zu lassen.

Denn ein Wallner mag wohl kein Lämmchen sein, den läuferischen Einsatz kann man ihm aber nicht absprechen. Außerdem, und das macht ihn so beneidenswert, verfügt er über einen gelung ausgeprägten Torinstinkt.
Beiersdorfer, als würde er die Zweifler jauchzen hören: „Ich denke, man muss über die Qualitäten eines Roman Wallners nicht diskutieren!“

Artikel stammt vom: 23. Jänner 2010 – 9:34 Uhr

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