Die beliebte Statistik-Analyse erfährt endlich eine Fortsetzung. Mittlerweile sind 34 Bundesliga-Runden gespielt, Laola1.at (bzw. das Datenbank-Institut Impire) hat sich neuerlich auf Spurensuche begeben – eine diesbezügliche Analyse des dseitlhuber – sportblogs:

Austria Wien gg Rapid Wien

Rapid schoss öfter aufs Tor, berührte öfter den Ball, verlor jedoch – und eigentlich auch nicht unverdient. Von einem Lattenschuss und einem Lattenstreifschuss (die jeweils Zufällen entsprangen) abgesehen, übten sich die Hütteldorfer meist in ideenlosem Flügelspiel (zeitweise erinnerten die Grün-Weißen an Salzburgs vergeblichen Sturmlauf bei Kapfenberg Tags zuvor). Belegt wird mein Eindruck auch von der Statistik, die nach 90 Minuten 26 Flanken der Neo-Nr. 2 von Wien aufweist. Die meisten Bälle zur Mitte kamen von der linken Seite: Langzeit-LM Kavlak schlug mit 7 Hereingaben die meisten Flanken und LV Thonhofer hatte die meisten Ballkontakte aller Spieler; 112.

Sturm Graz gg Wiener Neustadt

Auffälligste Erscheinung der Cup-Generalprobe war neben Johana, der wegen eines einzigen Fouls (Torraub, Anm.) vom Platz verwiesen wurde, zweifelsohne Christian Klem. Der Jungspund bereitete 4 Torschüsse vor, schoss dreimal selbst und schlug 4 Flanken.

SV Mattersburg gg SV Ried

Obwohl ein Sieg gegen die SV Ried bestenfalls Prestige versprach und für den Meisterschaftsausgang letztendlich mehr oder weniger unerheblich sein wird, rissen sich die burgenländischen Akteure am Riemen und traten gewohnt kampfstark auf. Hier legte die Lederer-Elf auch den Grundstein für einen ungefährdeten Heimtriumph. Gludovatz hingegen sollte seiner Mannschaft wieder Leben einhauchen: 10 seiner Mannen wiesen eine negative Zweikampfbilanz auf. Ein Trend, den man bereits in den letzten Spielen verfolgen konnte.

Austria Kärnten gg Linzer ASK

Entgegen der Erwartungen entwickelte sich im leeren Wörthersee-Stadion ein munteres Hin und Her. Für österreichische Verhältnisse war das Tempo der Partie relativ hoch, vermutlich weil weder Kärnten noch der LASK über einen klassischen, spielverschleppenden Spielmacher verfügen. Als Zugpferde der jeweiligen Angriffsreihen erwiesen sich Luka Elsner (30 von 31 Pässen kamen an) beziehungsweise Justice Majabvi (41/43 beim Mitspieler).

KSV Superfund gg RB Salzburg

Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit, war Meister und Tabellenführer Salzburg nicht in der Lage auszugleichen – ein Armutszeugnis für deren Angriff, beherrschte man den Gegner doch von Oben bis Unten. 63,1 Prozent Ballbesitz, dutzende Alibi-Torschüsse, aber kein Torerfolg. Einzig in puncto Zweikampfwerten ist der KSV, wenn auch nur knapp, überlegen.
Den Bullen mangelte es schlicht und einfach am Durchsetzungsvermögen – oder anders gesagt: An Tchoyi- oder Janko-Aktionen. Zusammen kamen die beiden auf läppische 58 Ballkontakte.
Pikant: Rafael Wolf, Goalie der Kapfenberger, berühte den Ball 51 mal – so oft wie kein anderer seines Teams.

Hinweis:
Sämtliche Statistiken dieses Beitrages entstammen folgendem Laola1.at-Artikel:
http://www.laola1.at/429+M516ded65a30.html

Artikel stammt vom: 7. Mai 2010 – 17:41 Uhr

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